Malala, das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten

Malala, das Mädchen, das die Taliban erschießen wollten

Malala Yousafzai, geboren im Swat-Tal in Pakistan, beginnt schon im Alter von elf Jahren, sich für das Recht auf Bildung einzusetzen. Denn obwohl die Taliban, eine terroristische Gruppe in Pakistan, Mädchen verbieten zur Schule zu gehen, besucht Malala weiterhin die Privatschule ihres Vaters. Sie weiß: Der einzige Weg zu einem besseren Leben für sich und ihre Familie ist Schulbildung. Sie schreibt sogar einen Blog, in dem sie über das Leben als Mädchen im Swat-Tal berichtet. Und sie ermuntert damit nicht nur ihre Freundinnen, sondern viele andere pakistanische Mädchen, zur Schule zu gehen.

Am 9. Oktober 2012 wird Malalas Schulbus von bewaffneten Taliban überfallen und Malala schwer verletzt. Beinahe hätte sie ihren Kampf um Bildung mit ihrem Leben bezahlt. Aber sie lässt sich nicht entmutigen und setzt sich weiterhin weltweit für das Recht auf Bildung für Mädchen ein. Mit nur 17 Jahren bekommt Malala den Friedensnobelpreis und wird 2017 sogar zur Friedensbotschafterin der Vereinten Nationen ernannt.

Laut der Unesco, das ist eine Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, gibt es weltweit 63 Millionen Mädchen, denen die Schulbildung verwehrt wird. Wir von der Kalendrina Redaktion finden: Das sind 63 Millionen Mädchen zu viel! Zum Glück gibt es mutige Mädchen wie Malala, die diese Ungerechtigkeit an den Pranger stellen.