Die Ruhr Games 2017

Ein ganz besonderes Ereignis

Kalendrina-Reporterin Johanna war dabei

Im Vorfeld der Ruhr Games fand das große multinationale Jugendcamp statt, welches von der Sportjugend NRW organisiert wurde. Die Ruhr Games sind ein großes Sport- und Kulturfestival mit internationalen Sportwettkämpfen, Trendsportarten, Street Art und vielen Konzerten. 2017 waren an drei Standorten insgesamt 6.500 Sportlerinnen und Sportler aus 26 Nationen in 57 Sportdisziplinen zusammengekommen. Es gab 300 Workshops und ein Jugendcamp mit 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Und die öffentlichen Veranstaltungen begeisterten fast 60.000 Menschen.

Bei der Anmeldung für die Ruhr Games konnten die Jugendlichen aus vielen Angeboten wählen, von den bekannten Leistungssportarten, wie Leichtathletik, Schwimmen oder Tischtennis, bis hin zu und den ganz ausgefallenen Sportarten, wie BMX-Flatland, MTB-Dirtjump oder Skateboard.

In Hamm kamen  im Sportzentrum Ost  650 Jugendliche aus insgesamt 15 Nationen zusammen. Die Reise war für viele sehr weit, deshalb schlugen die Sportlerinnen und Sportler ein großes Zeltlager im Jahnstadion auf. Am ersten Tag zog jede Nation einzeln ein. Es war wie eine Mini-Olympiade und eine coole Atmosphäre.

Täglich gab es drei Workshop-Phasen, bei denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sportlich weiterentwickeln und Spaß haben konnten. Außerdem wurden inhaltliche Themen diskutiert, z.B. zu „Europa“. Abends war chillen in der Chillout-Ecke angesagt und alle feierten zusammen.

Die meisten Sportlerinnen, die ich gefragt habe, waren von dem großen Angebot begeistert. Davon konnte ich mich überzeugen, als Kathi, eine der Organisatorinnen, mich über das große Gelände geführt hat. Es gab wirklich alles: von Henna-Tattoos bis zu Hip Hop Dance.

Nach diesen drei Camptagen starteten die Ruhr Games am Donnerstag, den 15.06.2017. Dann erhielt die Veranstaltung noch mehr einen Festival-Charakter. Es gab über 40 Workshops und dazu Wettkämpfe.

Auch der Behinderten- und Rehabilitationssportverband war an einem Tag mit vier verschiedenen Workshops dabei. Es gab einen Rolliparkour, Rollibasketball, Show-Down und Blindenfußball. Am meisten Spaß machte allen das Wheel-Soccer-Match. Nach einer Woche des gemeinsamen Trainierens, Spielens und Feierns wären die meisten gerne noch länger im Camp geblieben.

Eine Farewell Party machte uns allen den Abschied etwas leichter.

Und die meisten freuen sich schon jetzt auf die nächste Ausgabe der Ruhr Games 2019 in Duisburg.